Der RuheForst Hümmel bietet die letzte Ruhestätte in einem Laubwaldgebiet, welches sich weitgehend ungestört zum Urwald entwickeln darf. Alte Baumriesen, schon bis zu 200 Jahre alt, stehen majestätisch über jungen Bäumen und Farnen.
Im RuheForst befinden sich zahlreiche RuheBiotope. Diese Flächen, durch einen Baum oder ein anderes Naturmerkmal gekennzeichnet, können als letzte Ruhestätte ausgewählt werden. Hier können einzelne Personen, Familien oder andere im Leben verbundene Menschen beigesetzt werden.

  • Auf Trauerzeremonien kann, muss aber nicht verzichtet werden; sie können individuell gestaltet werden.
  • Eine namentliche Kennzeichnung des Grabes ist möglich. RuheBiotope benötigen keine Pflege, da sie Teil des natürlichen Waldes sind. Sie können schon zu Lebzeiten ausgewählt werden und so wichtige Bezugspunkte sein.
  • Das Recht auf Nutzung eines RuheBiotops kann auf 99 Jahre erworben werden.
  • Die Auswahl erfolgt gemeinsam mit dem Förster oder einem Mitarbeiter der Gemeinde Hümmel.
  • Die Absicherung der Kundenrechte erfolgt über einen Anhang zum Grundbucheintrag.
  • Die Asche des Verstorbenen wird in einer biologisch abbaubaren Urne beigesetzt.
  • Während einer kostenlosen Waldführung mit dem Förster oder einem Mitarbeiter haben Sie die Möglichkeit, sich näher über diese Bestattungsform, aber auch über die ökologische Waldwirtschaft in Hümmel zu informieren.
Die Gemeinde Hümmel bewirtschaftet ihre Flächen seit 18 Jahren mit dem Ziel, urwaldähnliche Wälder entstehen zu lassen.

Dies bedeutet:
  • keine Kahlschläge
  • keine Chemie
  • Totholzerhaltung
  • Pferde statt Großmaschinen
  • urwaldähnliche Laubwälder
  • Eigene, große Schutzgebiete
Diese Waldwirtschaft, die Sie auf einer kostenlosen Waldführung kennen lernen können, geschieht nach den Kriterien der Arbeitsgemeinschaft naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) und wurde durch den FSC (= Ökosiegel mit Unterstützung aller namhaften Umweltverbände, wie z. B. Greenpeace, WWF, BUND) anerkannt.

Naturschutz wird in Hümmel groß geschrieben: Neben der ökologischen Waldwirtschaft, die Wälder mit einer beeindruckenden Artenvielfalt entstehen lässt, gibt es weitere Schutzprojekte:

Teile alter Wälder werden unter Totalschutz gestellt; Wiesenflächen aus der Nutzung genommen und seltenen Blumen und Schmetterlingen überlassen; Pflanzaktionen mit Naturschutzverbänden (z. B. dem WWF) lassen Vogelschutzgehölze auf ehemals landwirtschaftlichen Flächen entstehen und Schüler werden im Waldunterricht zu "Juniorförstern", den Ökoexperten von morgen, ausgebildet. Die hohe Anzahl seltener Vogelarten hat zur Ausweisung eines EU-Vogelschutzgebietes geführt, zu dem der gesamte Wald der Gemeinde Hümmel gehört.

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